Evangelische Kirchengemeinde Wattenscheid

Bild der Bevollmächtigten
40 Bevollmächtigte leiten die Gemeinde

Ausschuss der Bevollmächtigten hat sich konstituiert

Dr. Ulrike Asche-Zeit, Timm Baschek, Pfrn. Cornelia Becker-Fidrich, Thomas Bierbaum, Benjamin Birkefeld, Birgit Büter, Rolf Czarnetzki, Beate Cizmowski, Susanne Diel, Pfr. Holger Dirks, Pfr. Frank Dressler, Rüdiger Förster, Claudia Gerloff, Pfr. Dr. Uwe Gerstenkorn, Dr. Sabine Gries, Andrea Haferkamp, Petra Huppert, Lothar Karpinski, Birgit Klein, Susanne Krause, Verena Lütgenbruch, Christiane Makulski, Pfr. Christian Meier, Helmut Mohr, Martin Neuhoff, Marcel Reck, Adelheid Richter, Pfrn. Ute Riegas-Chaikowski, Klaus-Martin Schmidt-Waldbauer, Klaus Schwesig, Weenee Tan Schlesinger, Alexander Theil, Pfrn. Monika Vogt, Ina Wohlfromm. Nicht auf dem Bild: Heike Lorenz sowie die beratenden Mitglieder.

Am Dienstag, 13.06.2017, hat zum ersten Mal das neue Leitungsgremium der Kirchengemeinde in großer Runde getagt.

Nachdem der Ausschuss im Gottesdienst am Pfingstsonntag auf dem "Alten Markt" durch den Superintendent des Kirchenkreises, Heiner Montanus, in sein Amt eingeführt worden ist, hat nun die konstituierende Sitzung stattgefunden.

Gremium mit 40 Mitgliedern

28 Ehrenamtliche gehören dem Gremiem an. Dazu kommen die sieben Pfarrstelleninhaberinnen und -inhaber sowie fünf der Kirchengemeinde zugewiesene Pfarrerinnen und Pfarrer, die in einer anderen Funktion im Kirchenkreis zuständig sind und Wattenscheid beraten.

Bevollmächtigtenausschuss - so heißt bis zur nächsten Presbyteriumswahl das neue Gremium, das die neue Kirchengemeinde leitet.

Leitungsgremium stellt sich vor

Dem Ausschuss gehören an: Ulrike Asche-Zeit, Timm Baschek, Thomas Bierbaum, Benjamin Birkefeld, Birgit Büter, Rolf Czarnetzki, Beate Cizmowski, Susanne Diel, Rüdiger Förster, Claudia Gerloff, Sabine Gries, Andrea Haferkamp, Petra Huppert, Lothar Karpinski, Birgit Klein, Susanne Krause, Heike Lorenz, Verena Lütgenbruch, Christiane Makulski, Helmut Mohr, Martin Neuhoff, Marcel Reck, Adelheid Richter, Klaus-Martin Schmidt-Waldbauer, Klaus Schwesig, Weenee Tan Schlesinger, Alexander Theil, Ina Wohlfromm sowie die in der Kirchengemeinde tätigen Pfarrerinnen und Pfarrer.

Pfrn. Ute Riegas-Chaikowski zur Vorsitzenden gewählt

Pfrn. Ute Riegas-Chaikowski und Pfr. Dr. Uwe Gerstenkorn.

Eine der ersten Amtshandlungen war die Wahl von Pfarrerin Ute Riegas-Chaikowski zur Vorsitzenden des Ausschusses. Pfarrer Dr. Uwe Gerstenkorn wurde zu ihrem Stellvertreter gewählt. Sie führen zusammen mit der Baukirchmeisterin Andrea Haferkamp, dem Finanzkirchmeister Klaus Schwesig sowie dem Friedhofskirchmeister Herrn Martin Neuhoff und ihren Stellvertretungen Rolf Czarnetzki (Bau) und Petra Huppert (Finanzen) die Geschäfte der Gemeinde.

Das ekiwa-Projekt

An Pfingsten 2017 wurde aus den vier evangelischen Kirchengemeinden Wattenscheid, Günnigfeld, Höntrop und Leithe die neue Evangelische Kirchengemeinde Wattenscheid – kurz „ekiwa“. Zwei Mitglieder des Leitungsgremium der neuen Gemeinde erläutern in einem Interview, warum sie bei dem Projekt mitmachen.

Interview mit Christiane Makulski und Benjamin Birkefeld

Frau Makulski, Herr Birkefeld, sie beide haben bisher nicht in einem der Presbyterien (Leitungsorgan), der bisherigen Gemeinden mitgearbeitet. Warum haben Sie sich für die Leitungsaufgabe in der neuen Gemeinde bereit erklärt?

Christiane Makulski: Mir macht die Gemeindearbeit viel Spaß, auch weil ich gerne Verantwortung übernehme.

Benjamin Birkefeld: In der Gemeinde gibt es viele persönliche Kontakte, ein gutes Miteinander und viele Möglichkeiten, die einzelnen Menschen wahrzunehmen.

Haben Sie keine Bedenken, dass das in der großen Gemeinde verloren gehen könnte?

Christiane Makulski: Unsere Gemeinde ist ein Ort, wo die Menschen lebendige Beziehungen zum
Glauben pflegen. Durch die Vereinigung unserer vier Gemeinden haben wir eine große Chance, Dinge zu bewegen, Altes noch einmal neu zu betrachten und auch Veränderungen herbeizuführen. Plötzlich haben wir viele Orte, die wir besuchen können und erleben dürfen.

Benjamin Birkefeld: Ich will daran mitarbeiten, dass unsere große Gemeinde weiterhin einladend ist. Ich freue mich, in diesem Team mitwirken zu dürfen, auf den Austausch – sicher auch manchmal kontrovers - und gemeinsam Entscheidungen zu treffen.

Worauf wird es aus Ihrer Sicht vor allem ankommen, dass das „ekiwa-Projekt“ gelingt?

Christiane Makulski: Es wird entscheidend bleiben, dass Menschen bereit sind, sich zu engagieren.
Gemeinde braucht Mitarbeit. Durch meine ehrenamtlichen Tätigkeiten in Gemeinde, Hospiz und Kolumbarium bin ich sensibler geworden für die Bedürfnisse anderer Menschen.

Benjamin Birkefeld: Dem kann ich mich nur anschließen. Ich finde, es lohnt immer, sich ehrenamtlich zu engagieren, auch mit Blick auf die Menschen, die sich nicht selbst einsetzen können und jemanden brauchen, der das macht und ihr Sprachrohr wird. Für eine Kirchengemeinde gilt es dabei natürlich darauf zu achten, dass im christlichen Sinne und nach christlichen Werten entschieden wird. Dem fühle ich mich von meinem Glauben her verpflichtet.

Christiane Makulski: Ich denke, ich spreche für uns beide: Ich bin sehr gespannt, welchen Weg unser HERR in der neuen Aufgabe für uns bereit hält.

ekiwa ist...

glauben.gemeinsam.gestalten

 

An Pfingstsonntag, 04.06.2017, haben sich die vier ehemaligen evangelischen Kirchengemeinden aus Wattenscheid, die zum Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid gehören zu einer neuen Evangelischen Kirchengemeinde Wattenscheid, kurz ekiwa, vereinigt.

18.000 Gemeindeglieder

Rund 18.000 Gemeindeglieder gehören zur neuen Gemeinde. Sie wohnen in den Stadtgebieten Günnigfeld, Leithe, Mitte, Heide, Westenfeld, Höntrop und Sevinghausen. Auch einige Straßen aus Gelsenkirchen (rund um den Halfmannshof) und aus Bochum (gegenüber des Thyssen Werks an der Essener Straße) gehören dazu.

Obwohl Eppendorf auch ein Stadtteil von Wattenscheid ist, bildet Eppendorf zusammen mit Goldhamme und Engelsburg eine eigene Kirchengemeinde. Dies liegt daran, dass Eppendorf seit jeher zum Kirchenkreis Bochum zählt, während die ehemaligen Gemeinden Günnigfeld, Höntrop, Leithe und Wattenscheid zum Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid gehören.

Einrichtungen vor Ort bleiben

In ekiwa gibt es sechs evangelische Kirchen, fünf Gemeindehäuser, zwei Offene Türen für Jugendarbeit und bald vier Kitas, die sich in der Trägerschaft der Kindergartengemeinschaft des Kirchenkreises befinden. Außerdem befindet sich ein Friedhof in der Verantwortung der Gemeinde. Das Martin-Luther-Krankenhaus und auch der Mittagstisch für Wohnungslose sind aus der Gemeinde heraus entstanden. Sie gehören zum Diakoniewerk des Kirchenkreises, sind aber immer noch strukturell mit der Kirchengemeinde verknüpft.

In ekiwa arbeiten über 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne die Erzieherinnen in den Kitas. Fünf Kirchenmusikerinnen und -musiker; sieben Jugendmitarbeitende, drei Verwaltungsangestellte, vier Friedhofsmitarbeiter, sieben Küster, Hausmeister/innen und Reinigungskräfte, acht Pfarrerinnen und Pfarrer sowie einige Beschäftigte, die Kurse leiten, Vertretungen übernehmen oder die Bläserkreise leiten.

Ehrenamtliche engagieren sich

ekiwa funktioniert aber nicht vor allem wegen seiner Einrichtungen oder der hauptberuflich Mitarbeitenden sondern aufgrund der zahllosen Ehrenamtlichen in den Gruppen, bei den Veranstaltungen oder in den Leitungsgremien.

gemeinsam.glauben.gestalten - unter diesem Motto sind wir unterwegs in Wattenscheid. Zum Wohle der Menschen und zur Ehre Gottes.