Evangelische Kirchengemeinde Wattenscheid

Die Gemeindechöre und Gospelkids beim Mitmachkonzert auf dem EKiWa Festival 06-2017 (Auszug)

Kinderorgel - Tag

4. Kinderorgel Tag: 23. Juni 2018

3. Kinderorgel Tag: 11. März 2017

Viele Stimmen, aufgeregte Kinder und gespannte Mitarbeiter

Zuerst erklärt Rainer Siegel den 14 Kindern anhand einiger eindrücklicher Experimente die Grundlagen der Klangerzeugung: Luft, Wind, Schwingungen, Resonanz. Nach einem kurzen Film über die Entstehung einer Orgel können die Kinder alles noch einmal an der Chororgel der Friedenskirche selbst in Augenschein nehmen und probieren, in die Orgel hineinsehen, die Luft der großen Pedalpfeifen spüren.

Mit Peter Schleifenheimer von der Werkstatt Orgelbau Schulte aus Kürten baut jedes Kind in 3 Arbeitsschritten eine originale und funktionierende Orgelpfeife aus Holz, die die Kinder mit nach Hause nehmen können.
Homepage Orgelbau Schulte: hier
Kirchenmusiker Detlev Bahr, der die Leitung des Kinderorgeltages hat, stellt nach der Chororgel auch die große Mühleisenorgel der Friedenskirche vor.
Nach dem Mittagessen liest Birgit Böth ein Orgelmärchen, begleitet von den Klängen der großen Orgel. Zwischendurch bereiten sich die Kinder, die Klavier spielen, auf das Abschlusskonzert vor, welches den Tag gegen 16 Uhr beschließen wird. Während des Mittagsgebetes, welches jeden Samstag um 12 Uhr in der Friedenskirche stattfindet, haben die Kinder Mittagspause und können sich stärken. Eine (Film-)Reise in das Innere der großen Orgel von Notre-Dame (Paris) fasziniert die Kinder. Die Kinder sind sehr interessiert und stellen immer wieder Fragen, die dann auch vom Organisten und/oder Orgelbauer beantwortet werden.
Dieses Jahr hatten wir ein Kind aus Hannover zu Gast, das mit seiner Mutter extra für diesen Tag angereist ist.
So endet mit dem kleinen „Konzert“ mit Melodien von „Pink Panther“ bis „Schokoladentraum“ ein ereignisreicher Tag.

2. Kinderorgel Tag: 11. Mai 2016

Kirchenorgeln faszinieren Kinder

Zehn Kinder machten sich mit groß(artig)en Orgeln in der Friedenskirche bekannt und bauten eigene Pfeifen. Auch der zweite „Kinderorgeltag“ weckte die Faszination fürs Instrument.

Registerzüge ragen heraus, schalten gezielt Pfeifenreihen an. Zwei übereinander angeordnete Manuale stellen Klavier-Konventionen auf den Kopf: Die Stammtöne der Oktaven sind schwarz gekleidet und zahlenmäßig den höhergestellten weißen Tasten überlegen – eine verbreitete Eigenart vieler Spieltische.
Ein Druck auf diese entfesselt den Orgelwind, der die Pfeifen anbläst und im Bruchteil einer Sekunde die theoretische Funktionsweise hör- und erlebbar macht: Der Klang der Großen Orgel erfüllt das Schiff der Friedenskirche.
Wie mechanische Zusammenhänge den größten Musikinstrumenten der Welt Töne und Harmonien entlocken, erfuhren zehn Kinder am Samstag im evangelischen Gotteshaus in der Innenstadt. Nach dem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr fand dort der zweite „Kinderorgeltag“ statt.
Hautnahes Erleben, Probieren und Verstehen stand auf dem Programm des Mitarbeiterteams um Kirchenmusiker Detlev Bahr (53): „Die Orgel ist mittlerweile so unbekannt, dass sie fast schon wieder hip ist.“ So verortet der Organist der Friedenskirche seinen Arbeitsplatz in der allgemeinen öffentlichen Wahrnehmung.
Türen geöffnet
Wie also begeistert man den Nachwuchs (ab sechs Jahren) für eine häuslich äußerst unpraktische Pfeifenorgel? Die Verwendung der kleinen und vereinfachten elektronischen Ableger in der Rockmusik – Deep Purple, The Doors, Procol Harum, Uriah Heep, Yes oder Emerson, Lake & Palmer, um nur einige Bands zu nennen – klingt schließlich nur bei älteren Semestern richtig an. „Es ist eigentlich ganz einfach“, löst Orgelbauer Oliver Schulte (39) auf: „Wir haben buchstäblich die Türen der Orgeln geöffnet und so die Faszination für das Unbekannte geweckt.“ Aufmachen, reingucken und verständlich erklären, warum auch ein Ton Luft zum Leben benötigt.

Und natürlich: Ausprobieren, spielen und die Theorie verklanglichen – auch wenn noch nicht jedes Kind gleichzeitig die Hände an die Tasten und die Füße an die Basspedale bekommt. „Es ist super wichtig, den Staub vom Instrument zu pusten und es aus dem Elfenbeinturm zu holen, in dem auch manche Orgelspieler und -bauer leben“, verdeutlicht Schulte sinnbildlich seine Ambition, die Orgel „wieder an die Menschen zu bringen“.
Bei den Jüngsten klappte es sofort: „Total spannend, wir dürfen sogar eigene Pfeifen bauen“, lautete das harmonische Urteil. Lilly (8) war bereits zum zweiten Mal dabei: „Sie spielt eigentlich Klavier, war im letzten Jahr aber so begeistert, dass sie nun auch Orgel lernen möchte“, freute sich Mutter Katja Kanthack.
Kinder und Eltern begeistert
Auch Ingo Hoesch, selbst Organist, lobte stellvertretend für Sohn Felix (6) die „praktische Komponente“ des Orgeltages, die einen engeren Bezug zum Instrument ermögliche. Der Filius formulierte bündiger: „Toll!“, so sein klares Resümee. Zusätzlicher Lohn: Die Kinder durften die selbst geleimten, gesägten und intonierten hölzernen Orgelpfeifen mit nach Hause nehmen.

1. Kinderorgel Tag: 14. Februar 2015

Ein tolles Erlebnis für 16 Kinder

Sechzehn Kinder tummelten sich am 14.02. 2015 erwartungsfroh in der Friedenskirche in Wattenscheid. Der Kinderorgeltag begann mit einer Begrüßung und einer Einführung in das Thema Ton, Schall, Tonentstehung etc. Danach ging es auf die Orgelempore zur Mühleisen-Orgel.

Dort erklärte Kirchenmusiker Detlev Bahr das Instrument, wie es funktioniert, wie es klingt und beantwortete viele Fragen der Kinder.
Dann hatten die Kinder (hier ein Bild der glücklichen Teilnehmer) die Möglichkeit, ein Schlauchinstrument zu bauen und daran eine Möglichkeit der Tonentstehung zu probieren.

Nach dem Mittagessen und einem Orgelmärchen zur Verdauung begann die Orgelbauwerkstatt. Orgelbaumeister Oliver Schulte aus Kürten hatte für die Kinder das Material zum Bau einer richtigen Holz-Orgelpfeife vorbereitet und unter seiner Anleitung bauten die Kinder in den folgenden 1,5 Stunden eine eigene Orgelpfeife, die sie mit nach Hause nehmen konnten.
Zum Ende des Tages zeigten einige der Teilnehmer ihre pianistischen Fähigkeiten an der Großen Orgel der Friedenskirche in einem Abschlusskonzert, welches von den hinzugekommenen Eltern und Verwandten mit langem Applaus belohnt wurde.

 

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Orgelkonzerte für Kinder