Evangelische Kirchengemeinde Wattenscheid

ARCHIV 2020

Gottesdienste, Kompakt-Übersicht Juli/August 2020

GOTTESDIENSTE

SONNTAG

 

 

 

 

 

 

Monat JULI

05.07

12.07

19.07

26.07

 

 

Monat AUGUST

02.08

09.08

16.08

   

23.08

30.08

Christuskirche

10:00

10:00

10:00

10:00

10:00

10:00

Friedenskirche

10:00

10:00

10:00

18:00

10:00

18:00

Versöhnungskirche

11:15

11:15

11:15

11:15

11:15

11:15

Kreuzkirche

    -

11:15

    -

    -

11.15

    -

Gottesdienste, Kompakt-Übersicht Juni 2020

SONNTAG-GOTTESDIENST   

07.06.  14.06   21.06. 28.06.

CHRISTUSKIRCHE Günnigfeld

10:00    10:00   10:00   10:00

FRIEDENSKIRCHE  Mitte

10:30    10.30   10:30   18:00

VERSÖHNUNGSKIRCHE Höntrop

11:15    11:15   11:15   11:15

KREUZKIRCHE Leithe:

    -       10:00         -       11:15 

Musik zur Marktzeit

01.06.2020, 18 Uhr: Taize Gottesdienst in der Christuskirche

Musik zur Marktzeit

SONNTAG - GOTTESDIENSTE MAI 2020

Weitere GOTTESDIENSTE / OFFENE KIRCHE sonntags / OFFENE KIRCHEN unter der Woche

Gottesdienste sonntags

17.05.     24.05      31.05

Christuskirche/Günnigfeld

10:00       10:00      10:00

Friedenskirche/Mitte

10:30       18:00     10:30

Versöhnungskirche/Höntrop

11:15       11:15      11:15

Kreuzkirche/Leithe:

10:00           -         10:00

 

 

Offene Kirche sonntags:

Alte Kirche/Mitte:

11:00-13:00

(mit Musik, Predigt und

Segen zum Mitnehmen,

Gebetskerzen…)

Offene Kirchen

unter der Woche

 

Jeweils 10-12 Uhr:

Christuskirche                    

-samstags

Friedenskirche              

                  

-dienstags

(ab11:30 mit Orgelmusik)

-freitags   

(ab11:30 mit Orgelmusik)

-samstags

(mit Mittagsgebet)

Kreuzkirche                      

-mittwochs

Alte Kirche                         

-dienstags

"Ich sing dir mein Lied" - Podcast aus Höntrop zum Sonntag Kantate 2020

Unter Mitwirkung von Thomas Beimel (Trompete), Ingmar Stiler (Orgel, Klavier), Marcel Reck (Technik) und Pfarrer Uwe Gerstenkorn (Texte) Bildnachweis: Jason Rosewelt - www.unsplash.com

Nachricht Ev. Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid

Sonntag 26. Juli 2020 - 18 Uhr Friedenskirche - Abendgottesdienst, Hochstr. 2, 44866 BO-Wattenscheid

MUSIK und LESUNG: Gedanken und Klänge zum Sommerlied "Geh aus, mein Herz" stehen im Mittelpunkt.

 

Besucherinnen und Besucher werden gebeten sich im Gemeindebüro (02327-82348) anzumelden."

Samstag 25. Juli 2020 - 10 Uhr Christuskirche - Musik zur Marktzeit

Am kommenden Samstag, den 25.07.2020, laden wir ganz herzlich um 10Uhr zu einer halben Stunde Musik zur Marktzeit im Rahmen der Offenen Kirche in die Christuskirche Günnigfeld ein. Das "Duo Oblivion", bestehend aus Anita Jüntgen, Klavier, und Inga Rumpenhorst, Cello, begrüßt sie mit einem sommerlichen Programm aus klassischer Musik von Bach bis Chopin sowie unterhaltsamen Melodien aus den Bereichen Pop und Musical.

Der Eintritt ist frei. Am Ausgang bitten wir um eine Spende für die Kirchenmusik der Gemeinde.



24. Mai 2020: Abendgottesdienst - Musik und Lesung

Herzliche Einladung zum musikalischen Abendgottesdienst am kommenden Sonntag um 18 Uhr in der Friedenskirche. 

17.05.2020 - Endlich wieder Gottesdienst – wenn auch unter Auflagen

Friedenskirche

 

Am 17. Mai 2020 werden in der Evangelischen Kirchengemeinde Wattenscheid wieder Gottesdienste gefeiert:

 

 

 

 

 

in der Christuskirche und der Kreuzkirche um 10 Uhr,

in der Friedenskirche um 10.30 Uhr,

in der Versöhnungskirche um 11.15 Uhr.

die Alte Kirche ist sonntags von 11 bis 13 Uhr geöffnet.

 

„Wir freuen uns darauf, dass sich ab Sonntag, den 17. Mai2020, wieder Menschen in unserer Kirche zum Gottesdienst versammeln können“, sagt Pfarrer Christian Meier, Vorsitzender des Presbyteriums, das als Leitungsgremium der Gemeinde die Wiederaufnahme der Gottesdienste am 17. Mai beschlossen hat. „Wir wissen dabei um unsere Verantwortung und erarbeiten Schutzkonzepte, die sorgfältig anzuwenden sind.“

Maßgeblich für die vorzulegenden Schutzkonzepte sind die Eckpunkte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die mit dem Robert-Koch-Institut abgestimmt wurden. Auf dieser Grundlage hat die Gemeinde konkrete Maßnahmen vorzubereiten. Vor allem gilt es die bekannten Abstandsregeln einzuhalten. Daraus ergibt sich, dass in jeder Kirche nur eine gewisse Anzahl von Menschen Einlass finden kann, in der großen Friedenskirche zum Beispiel 50 Personen. „Ist diese Zahl erreicht, können wir leider keinen Zutritt mehr gewähren“, erklärt Meier. „Dazu mussten wir uns verpflichten ".

Beschwerlich wird wohl auch die Verpflichtung empfunden werden, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und auf das gemeinsame Singen zu verzichten, doch gerade da gilt das Infektionsrisiko besonders hoch. Aus diesem Grund kommen derzeit im Gottesdienst auch keine Chöre und Posaunenchöre zum Einsatz.

„Vieles, was wir dann in unserer Kirche praktizieren, ist ungewohnt, manches wird sich seltsam oder fremd anfühlen“, blickt Pfarrer Meier voraus. „Doch wir sind zuversichtlich, dass wir auch unter diesen besonderen Bedingungen fröhlich und nachdenklich zusammenkommen können, um Trost und Stärke zu empfangen, um Gott zu loben und ihm zu danken. Erstmals am 17. Mai. Dieser Sonntag trägt den Namen Rogate – übersetzt: Betet!“-

Mittagsgebet zum Sonntag Kantate 2020

Offene Christuskirche

Die Türen stehen offen zum Gebet

 

Wir hoffen ja bald wieder, miteinander Gottesdienste feiern zu können. Aber auch jetzt schon sind unsere Kirchen zum Gebet geöffnet.

 

Zeit und Ruhe suchen für ein Gebet oder um eine Kerze anzuzünden. Die gebotenen Hygiene- und Abstandsregeln werden dabei berücksichtigt.

 

Öffnungszeiten unserer Kirchen:

 

Alte Kirche/ Mitte                           - dienstags 10.00-12.00 Uhr

Friedenskirche/Mitte - dienstags+freitags     10.00-12.00 Uhr  

Christuskirche/Günnigfeld          - samstags  10.00-12.00 Uhr

Kapelle/Höntrop                            - sonntags   09.45-11.00 Uhr

Versöhnungskirche/Höntrop      - sonntags   11.00-12.30 Uhr

Kreuzkirche/Leithe                       -mittwochs  10.00-12.00 Uhr

 

Herzliche Einladung!

Ausgabe in den Kirchen: eva.SONDERAUSGABE MAI 2020 -- Druck liegt aus in den Kirchen

..........Klick auf die GRAFIK..........

ANDACHT zum Sonntag Jubilate 2020 Versöhnungskirche Pfarrer Holger Dirks

MITTAGSGEBET zum Sonntag Jubilate 2020

Abschied

ABSCHIED

GEMEINDEFREIZEIT-ABSAGE: Die diesjährige Gemeindefreizeit in der Baccumer Mühle wird nicht stattfinden!

Darüber hat mich schweren Herzens die Hausleitung informiert.

Momentan gibt dort keinerlei Einnahmen, auch sind noch die geforderten Baumaßnahmen für den Brandschutz zu stemmen. Daher soll das Freizeitheim bald an einen sozialen Träger vermietet werden, der dort selber mit seinen Schutzbefohlenen (zumindest vorübergehend) einzieht.

Ziel ist es, die finanzielle Existenz der Mitarbeitenden zu sichern und die Mühle vor der Schließung zu bewahren. Yorg, unser „Herbergsvater“, lässt uns alle von Herzen grüßen.

Er weiß, wie sehr unsere Gemeinde diesem Ort seit Jahrzehnten verbunden ist, vermisst uns schon jetzt und bittet um Verständnis.

Für uns bedeutet das:

Hiermit muss ich die Gemeindefreizeit 12.- 17. Okt. 2020 in der Baccumer Mühle leider absagen!

Es ist sowieso unsicher, ob so eine Maßnahme in diesen Pandemie-Zeiten stattfinden kann.

Daher werden wir jetzt wohl für dieses Jahr kein anderes Haus suchen.

Die getätigten Anzahlungen werden zurückerstattet.

Ob uns die Baccumer Mühle im nächsten Jahr zur Verfügung stehen wird, ist offen - ich schätze es eher als sehr unwahrscheinlich ein.

Anita, Steffi, Markus und ich als Leitungsteam werden beraten, was stattdessen möglich sein kann. Wir lassen dann von uns hören.

 

Bleibt gesund und Gott befohlen und hoffentlich bis bald!

 

Euer

 

Frank Dressler

 

 

GOTTESDIENST zum Sonntag MISERICORDIAS, 26. April 2020 in der Versöhnungskirche mit Pfarrerin Cornelia Becker-Fidrich

Ton ab Sekunde 54

Gottesdienst zum Sonntag Quasimodogeniti Kreuzkirche Leithe vom 19. April 2020

MITTAGSGEBET zum Sonntag Misericordias Domini 2020

MITTAGSGEBET ZUM SONNTAG QUASIMODOGENITI 2020 ----- Aus der Friedenskirche Wattenscheid

ANDACHT ZUM SONNTAG QUASIMODOGENITI 2020 - Erster Sonntag nach dem Osterfest - Pfarrerin Ute Riegas-Chaikowski

Kreuzkirche Wattenscheid-Leithe

Am Sonntagabend nun, als die Jüngerinnen und Jünger hinter geschlossenen Türen saßen aus Angst vor den jüdischen Behörden, da kam Jesus und trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen:

»Friede sei mit euch!« Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und die Seite.

Da freuten sich die Jüngerinnen und Jünger, dass sie Jesus sahen.

Jesus sagte noch einmal zu ihnen: »Friede sei mit euch! Wie mich Gott gesandt hat, so sende ich euch.« Dann hauchte er (sie an) und sagte ihnen: »Nehmt Heiligen Geist auf. Denjenigen, denen ihr Unrecht vergebt, denen ist es vergeben. Denjenigen, denen ihr dies verweigert, denen bleibt es.«

Thomas aber, einer von den Zwölf, der Zwilling genannt wurde, war nicht bei den anderen, als Jesus kam. Die anderen Jüngerinnen und Jünger sagten also zu ihm: »Wir haben Gott in Jesus gesehen.«

Er aber sagte ihnen: »Wenn ich nicht die Wunden der Nägel in seinen Händen sehe und meine Finger in die Nägelwunden lege und mit meiner Hand in seine Seite greife, dann glaube ich nicht.«

Und nach einer Woche saßen die Jüngerinnen und Jünger wieder drinnen und Thomas war bei ihnen. Jesus kommt – die Türen waren verschlossen –  und tritt in ihre Mitte und sagt: »Friede sei mit euch!«

Dann sagte er zu Thomas: »Lege deine Finger hierher und sieh meine Hände an und nimm deine Hand und greife in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!«

Thomas antwortete und sagte zu ihm: »Ich verehre dich und will dir gehorchen, du bist mein Gott!«  Jesus sagt zu ihm: »Weil du mich gesehen hast, glaubst du.  Selig sind, die nicht sehen und trotzdem glauben.«   

(Johannes 20, 19-29)

 

Liebe Gemeinde, 

da sitzen sie im Haus, ängstlich mit gesenkten Blicken und hängenden Schultern, ängstlich vor der Bedrohung da draußen.

Die Nachricht, dass Jesus lebt, hat sie nicht wirklich gepackt, hat ihnen nicht wirklich die Angst genommen, von Hoffnung und Stärke, Vertrauen und Glauben ist da nicht viel zu spüren.

Eine Woche ist es her. 

Ostern 2020 Gottesdienste im Fernsehen, im Internet, kein gemeinsames Frühstück mit der Gemeinde, kein Ostereierfinden und fröhliches Kinderlachen.  Keine Familienbesuche.  Neue Formate, ungewohnte Weisen die Botschaft zu verkünden.  Aber - hat uns die Botschaft schon erreicht.

Er lebt. Er ist auferstanden. Das Leben hat gesiegt.

Auf ewig.

Hat mich die Botschaft schon gepackt? Vertrau ich dem Leben, dass stärker ist als alle Tode? Schaffe ich es, anzusingen voll Vertrauen gegen die Angst und den Schrecken? Schaffe ich das?  Vertraue ich auf sein Wort: „Ich lebe und ihr sollt auch leben!“ auf ewig?

Jesus hilft seinen Freunden und Freundinnen.  Er kommt, stärkt sie mit Mut und Kraft, Phantasie und Stärke; also lässt schon mal den Geist Gottes da. Und Thomas, er darf sogar anfassen, nicht nur gucken. Ich bin so froh über diesen Thomas, der nicht sofort jubelt, sondern es noch gar nicht fassen kann. Der Schrecken sitzt ihm in den Knochen, den kann man doch nicht einfach abschütteln.

Ich kann den Schrecken doch nicht einfach abschütteln:

Fassungslos sehe ich die Bilder aus den Flüchtlingslagern, die vielen Kinder in Griechenland, in Syrien und der Türkei.  Sehe die gestapelten Särge in Spanien, den USA, in Italien. Spüre die Angst, die Trauer und Verzweiflung.  Sehe die Mitarbeitenden in den Krankenhäusern, der Pflege und Betreuung. Sie arbeiten bis über das Limit hinaus. Sehe die vielen Kranken, die nicht besucht werden können.

Und was kann ich tun?

Ich singe und bete:

„Meine Hoffnung meine Freude meine Stärke mein Licht auf dich vertrau ich und fürcht‘ mich nicht“ … und erzähle Geschichten vom Leben: von Menschen, die einander anrufen und Mut machenvon Jugendlichen, die einkaufen, von Studierenden, die auf den Feldern helfen oder im Supermarkt,von Menschen, die gesundgeworden sind, von Kindern, die Bilder malen für das Pflegeheim, von Menschen, die einfach zuhause bleiben

„So wie mein Vater mich gesandt hat, so sende ich euch“ sagt Jesus.

Das gilt auch für uns. Er sendet auch uns. Er kommt zu uns mit einem „Friede sei mit dir“, in einem Sonnenstrahl am Morgen, einem Gedanken der Hoffnung schenkt, einem stärkenden Wort und der Kraft, die uns durchdringt. Friede sei mit euch und Kraft und Mut und Stärke und Phantasie.

Tragt Hoffnung und Vertrauen und Licht in die Welt, wann immer ihr könnt.  Erzählt Geschichten der Hoffnung und des Lebens. Sagt euch ein „Friede sei mit dir“, ein „Gott schütze dich“, ein „Sei behütet!“ Vertraut!  Denn: „Er ist erstanden, hat uns befreit; dafür sei Dank und Lob alle Zeit. Uns kann nicht schaden Sünd` oder Tod, Christus versöhnt uns mit unserm Gott.“

Amen

 

Gebet

Heiliger und barmherziger Gott, wir hören: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“Und doch bitten wir dich:  Lass Spuren und Zeichen von Ostern bei uns sichtbar und spürbar werden.Wir bitten dich in diesen Zeiten um Vertrauen im Zweifel, um Hoffnung für die Verzweifelten, um Gemeinschaft für die Einsamen und Zeichen deiner Treue für die Sterbenden, Trost für die Trauernden, Heimat und Schutz für die auf der Flucht, um Frieden, Gerechtigkeit und vor allem Stärke für deine Welt. Hilf uns, Zeichen der Hoffnung zu sein in dieser Zeit

Amen

 

Ihre

Pfarrerin Ute Riegas-Chaikowski

 

Text als pdf-Datei zum Download / Lesen

WORT zum "nicht-alltäglichen Alltag" -- IMPULSE --

Was Theodor Cöls uns wohl raten würde?

Er wuchs auf im Schatten der Alten Kirche, an der er auch bestattet wurde und wo heute noch ein Grabstein der Familie liegt. Vor fast 170 Jahren wurde er Bürgermeister und Amtmann in Wattenscheid. Er war eine stattliche Erscheinung mit weißen Locken und wurde später wegen seines großen Einsatzes erster Ehrenbürger.
Seine härteste Bewährungsprobe traf Wattenscheid und ihn im Sommer 1866:

Die Cholera wütete.
In fast jeder Familie waren Opfer zu beklagen. Mutlosigkeit und Angst griffen in der Bevölkerung um sich. Das öffentliche Leben war sehr eingeschränkt.
Noch waren in den Nachbarorten keine Erkrankungen aufgetreten und (Zitat aus der damaligen Zeitung) „Wattenscheid wurde wie eine Pestbeule gemieden“.
Theodor Cöls ordnete zum Beispiel an, die Gossen und offenen Abwassergräben zu desinfizieren. Auch Ärzte, Ordensschwestern und Geistliche, so der Journalist, gingen an die Grenzen ihrer Kraft. Nach zweieinhalb Monaten konnte Cöls vermelden:

Endlich ist Epidemie ist aus Wattenscheid verschwunden!

Manches hat sich bei uns verändert, manches bleibt:
Damals wie heute ragen die Türme der St. Gertrudis-Kirche und der Alten Kirche im Herzen von Wattenscheid in den Himmel.
Damals wie heute gibt es Menschen, die füreinander da sind, in konkreter Hilfe und im Gebet.

Gott segne Dich und Du sollst ein Segen sein!


Ihr Pfarrer Frank Dressler

WORT zum "nicht-alltäglichen Alltag" -- IMPULSE --

Spaziergang durch den Südpark, auch dazu ist nun ab und zu Gelegenheit. Und was ist es schön,

die unterschiedlichsten Grüntöne an den Bäumen zu betrachten, in den Vorgärten die fast golden

leuchtenden Forsythien zu bewundern und die Frühlingsblüher am Boden: Tulpen, Traubenhyazinthen,

Osterglocken.

Mir tun die Farben des Frühlings einfach gut, gerade in dieser Zeit, und erfüllen mich mit Dankbarkeit

Es geht weiter, erzählen sie mir. Es gibt wieder Veränderung hin zum Besseren, allen Sorgen zum Trotz.

Und was bin ich dankbar, dass wir diese Krise hier zu Hause in unserem  Land erleben undnicht z.B. in

Indien, wo ganze Familien von einem Augenblick zum anderen icht wissen, wo sie hingehen sollen, und

es keinen zu stören scheint. Da weiß ich es zu schätzen, dass die Politiker hier bei uns die Nöte der

Bevölkerung in diesen Zeiten im Blickhaben und so gut es geht, Hilfen anstoßen.

Wir haben die Karwoche und das Osterfest hinter uns. Es waren völlig andere Feiertage als wir es bisher

gewohnt waren. Keine Kurzurlaube, keine Familienbesuche. Für mich und viele, denender Gottesdienst

etwas bedeutet, heißt das auch:Kein gemeinsames Singen, Beten, Abendmahl und Auferstehun.

Und doch ist sie da, die Botschaft vom Leben in all unseren Begrenzungen. „Ich lebe und ihr sollt auch

leben“, hat Jesus einmalgesagt. Und so blüht sie uns entgegen: die Zuversicht, dass alles,was zur zeit

verdunkelt ist, wieder licht und hell und bunt werden

Vielleicht können auch Sie sich daran festhalten in diesen Zeiten, und staunen über die Kraft des Lebens

und danken für alles, was davon erzählt.

 

mit herzlichem Gruß

Pastorin Cornelia Becker-Fidrich

Pfarrerin in der evangelischen Kirchengemeinde Wattenscheid

02327/780322

e-mail: cornelia.becker-fidrich@kk-ekvw.de

Ostergruß:............ Superintendent Heiner Montanus................ Evangelischer Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid

ONLINE-VIDEO - GOTTESDIENSTE + ANDACHTEN

Zum Ostersonntag: Online-Video-Gottesdienst mit liturgischen Elementen, Christuskirche, BO-Wattenscheid-Günnigfeld

Andacht zum Karfreitag, Alte Kirche, BO-Wattenscheid

Zum Gründonnerstag: Video-Musik-Einspielung mit Bildern, Christuskirche

Video: Osterfrühgottesdienst 2020, Versöhnungskirche, BO-Wattenscheid-Höntrop

Zum Karfreitag Online-Video-Gottesdienst , Christuskirche

Mittagsgebet zu Karsamstag 2020

 

 

Zum Karsamstag: Online-Video-Osternachtgottesdienst mit liturgischen Elementen, Christuskirche

Agapefeier zum Gründonnerstag 2020 Kapelle, Pfarrerin Cornelia Becker-Fidrich und Pfarrer Dr. Uwe Gerstenkorn

ANDACHTEN

ANDACHT ZUM OSTERSONNTAG 12. APRIL 2020 - Textversion -

Großansicht der Grafik und des Textes: ein Klick auf die Grafik!

„Als der Sabbat vergangen war …“

 

Liebe Gemeinde! Mit dieser Zeitangabe beginnt die Botschaft von der Auferstehung Jesu, das Osterevangelium. Als der Sabbat vergangen war, machten sich die Frauen auf den Weg zum Grab Jesu. Sie wollten seinen Leichnam salben, ihm einen letzten Liebesdienst erweisen. Wie verstört werden sie diesen Sabbat erlebet haben? Mit eigene Augen hatten sie mit angesehen, wie Jesus am Kreuz einen grausamen Tod gestorben war. Sie hatten mitbekommen, wie er in eine Grabhöhle gelegt wurde, gerade noch rechtzeitig bevor der Sabbat begann. Und dann?

Es folgte der Tag, an dem das „normale“ Leben nach jüdischer Sitte ruht.

War gerade dieser Sabbat für die Frauen nur ein Tag des Entsetzens und der Trauer?  
Oder auch ein Tag des Nachdenkens, der Besinnung, des Gebetes? Berichtet wird davon nichts.

Berichtet wird, dass sich die Frauen nach diesem Tag trotz allem, was geschehen war, nicht davon abhalten ließen, sich zu Jesus zu halten. Sie suchte auch jetzt noch seine Nähe. Ja, sie wussten, dass er tot war. Sie wussten, dass der Zugang zu ihm durch einen großen Stein vor des Grabes Tür versperrt war. Und doch machten sie sich frühmorgens, als der Sabbat vergangen war, auf den Weg zu ihm.

Und was sie dann erlebten ist der Grund, warum wir bis heute Ostern feiern.

Sie erfuhren es als erstes: Der, auf den sie all ihr Vertrauen gesetzt hatten, ist nicht tot.

Das Leben, so wie er es ihnen aufgezeigt hatte, geht weiter. Ihre Hoffnung auf Erlösung – sie brauchen sie nicht zu begraben. Kaum zu glauben, oder? Auch die Frauen wussten zunächst nicht damit umzugehen. Sie waren entsetzt, heißt es, zitterten vor Angst und sagten niemanden etwas.

Gott sei Dank ist es dabei nicht geblieben.


Wir feiern in diesem Jahr Ostern wie noch nie zuvor. Wir wissen nicht, wann die Zeit vergangen ist, in der das Leben, so wie wir es gewohnt sind, still steht. Eine Zeit, in der wir einen Umgang suchen mit dem Schrecken der Corona-Pandemie; in der wir nicht wissen, wie hart es uns trifft und wie es weitergehen wird; in der wie an die denken und für die beten, die viel stärker betroffen sind; in der wir darüber nachdenken, welche Einsichten und Lehren wohl aus der Krise gewonnen und bewahrt werden können. „Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?“ So fragen wir doch im übertragenen Sinne auch. Wir haben so deutlich wie schon lange nicht vor Augen, wie wir als Menschen an unsere Grenzen kommen.

Ich wünsche uns schon jetzt und immer wieder aufs Neue die Erfahrung der Frauen an jenem Morgen, als der Sabbat vergangen war. „Und sie sahen hin und wurden gewahr, dass der Stein weggewälzt war; denn er war sehr groß.“ Der Zugang zu dem, auf den sie ihre Hoffnung gesetzt haben, ist nicht versperrt. Gott selbst sorgt dafür, dass das Leben weiter geht. Das Leben, wie Jesus es gezeigt hat. Glaube, Hoffnung, Liebe – sie sind nicht begraben, sie sind mit ihm auferstanden. Auch unter uns. Und wir merken doch gerade, dass sie wichtiger sind denn je.

Darum: Lassen auch wir uns, wie die Frauen damals, als der Sabbat vergangen war, nicht davon abhalten, die Nähe Jesu zu suchen. Vertrauen wir auf die Lebenskraft Gottes. Sie ist stärker als der Tod. Denn es ist wahr:  Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden.

 

So grüßt Sie – auch im Namen der anderen Pfarrerinnen und Pfarrer der ekiwa –

 

Ihr Pastor Christian Meier

 

 

 

EVA.Sonderausgabe Ostern 2020 (Gemeindemagazin Wattenscheid)

zum Lesen oder Download

 

ANDACHT ZUM SONNTAG PALMARUM 5. April 2020

„Als am nächsten Tag die große Menge, die aufs Fest gekommen war, hörte, dass Jesus nach Jerusalem kommen werde, nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und schrien: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel! Jesus aber fand einen jungen Esel und setzte sich darauf, wie geschrieben steht (Sacharja 9,9): »Fürchte dich nicht, du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt und reitet auf einem Eselsfüllen.« Das verstanden seine Jünger zuerst nicht; doch als Jesus verherrlicht war, da dachten sie daran, dass dies von ihm geschrieben stand und man so an ihm getan hatte. Die Menge aber, die bei ihm war, als er Lazarus aus dem Grabe rief und von den Toten auferweckte, bezeugte die Tat. Darum ging ihm auch die Menge entgegen, weil sie hörte, er habe dieses Zeichen getan. Die Pharisäer aber sprachen untereinander: Ihr seht, dass ihr nichts ausrichtet; siehe, alle Welt läuft ihm nach.“ (Joh. 12, 12-19)

Liebe Gemeinde!

Es ist still geworden um uns herum. In der Zeitung werden Fotos von leeren Straßen oder Plätzen abgedruckt. Bleibt zu Hause! Die, die es können, kommen dieser Aufforderung nach. Andere müssen arbeiten, werden sogar dienstverpflichtet. Gerade die Menschen, die in der Pflege arbeiten, stehen unter großem Druck. Andere, die nicht arbeiten dürfen, geraten in finanzielle Not und müssen sich um ihr Auskommen sorgen. Die Lasten sind ungleich verteilt. Und oft genug liegen die Nerven blank. Einkaufen macht auch keinen Spaß mehr. Misstrauische Blicke von allen Seiten. Wer bist Du? Komm mir nur nicht zu nahe. Und die, die schon immer eher am Rande standen, sind besonders betroffen. Wer obdachlos ist, findet kaum noch Hilfe. Wer eher asiatische Gesichtszüge hat, muss aufpassen, nicht angepöbelt zu werden.

Bringt eine Krise tatsächlich das Beste in uns hervor? Oder muss man Angst haben, dass es nur noch schlimmer werden kann?

Dicht gedrängt stehen die Menschen auf den Straßen und den Plätzen, als Jesus – auf einem Esel reitend – in Jerusalem einzieht. Das ist das Evangelium, die gute Botschaft für den Sonntag vor Ostern, Palmsonntag. Jesus kommt.

Ja, es flüstert und ruft in den Reihen der Menschen. Ist das nicht Jesus? Ist das nicht der, der Lazarus von den Toten auferweckt hat? Und was er noch alles tun könnte? Bilder entstehen in den Köpfen, Wünsche so zahlreich und so unterschiedlich wie Menschen an der Straße stehen. Sie freuen sich und winken mit Palmzweigen. Sie bejubeln ihn.

Wohin geht er? Für Jesus ist es der Weg zum Kreuz. Der Weg in den Tod. Zugleich der Weg des Retters in das Leben. Denn dort, wo Jesus stirbt, zeigt er sich als der, der den Tod besiegt und uns Menschen ins Leben führt. Einiges wird noch geschehen bis dahin. Gespräche mit seinen Freundinnen und Freunden. Er tröstet und spricht von der Zukunft, die sie haben werden. Er erzählt von der Gegenwart Gottes, vom Kommen des Heiligen Geistes.

Andere Träume und Wünsche zerschlagen sich. Er ist nicht der Politiker, der in die Unabhängigkeit führt. Er ist nicht der Revolutionär, der Gerechtigkeit und Solidarität umsetzen wird. Manche bleiben ratlos zurück, manche sind enttäuscht, weil sich ihre Wünsche nicht erfüllen.

Jesus lässt sich nicht zum König der Leute machen. Jesus ist der, der Frieden schenkt–über diese Welt hinaus. Und doch auch in dieser Welt.

Mögen wir etwas erfahren von seinem Frieden. Dass wir diesen Frieden leben können. Nicht nur in den schönen Grüßen im Internet. Da geht es ja noch einigermaßen leicht. Dass wir den Frieden leben können auch bei den Treffen derer, die arbeiten müssen. Und die Stimmung ist gereizt. Oder in den Familien, die plötzlich festsitzen – alle miteinander in der Wohnung. Wie schnell sind die Konflikte groß.

Mögen wir Frieden erfahren da, wo plötzlich vier Menschen zusammentreffen –oh, eine Ansammlung-und bemüht sind, Abstand zu halten, Worte zu finden, freundlich zu sein, die Angst nicht zu überspielen.

Wie geht es weiter für uns in den nächsten Wochen und Monaten? Wir hoffen, dass alles wieder normal wird. Wir befürchten, dass sich vieles ändern wird. Die Unsicherheit ist groß. Mögen wir den Frieden Gottes finden. Möge Gott mit seinem Frieden in unseren Herzen und in dieser Weltwirken.

Ihre Pfarrerin Monika Vogt

 

G E B E T

Gott,

sei bei uns in diesen Tagen.

Sei bei denen, die Angst haben vor der Krankheit.

Sei bei denen, die viel leisten müssen.

Wir bitten dich für Ärzte und Pflegepersonal,

für Politiker und für die, die Macht haben in

der Wirtschaft.

Lass uns alle zusammenwirken für die Menschen

in der ganzen Welt.

Lass niemanden verlorengehen.

Amen.

 

Die Andacht als PdF-Datei zum Nachlesen oder Ausdruck:

Ausgabe Palmarum 5. April 2020

Andacht zum Sonntag Lätare 22. März 2020

„Aber Jesus verbarg sich und ging zum Tempel hinaus.“ Johannes 8,59

 

Liebe Gemeinde,

in diesen Tagen erleben wir notgedrungen eine Situation, die uns zu einem anderen Leben zwingt, als wir es kennen.

Für die einen reduziert sich der Aktionsradius auf ein Minimum; eine schwierige Situation für junge Familien, Menschen, die einsam sind oder solche, die Bedarf nach Unterstützung oder Gesellschaft haben.

Andere wissen nicht, wie sie die Anforderungen bewältigen sollen – in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, Verantwortliche in Firmen sowie Kleinunternehmerinnen und -unternehmer, die um ihre Existenz bangen.

Dazu die Sorge, dass wir alle nicht wissen, was noch alles auf uns zukommen wird.

Angela Merkel hat in ihrer Fernsehansprache am Mittwoch einige merkenswerte Sätze gesagt. Berührt hat mich der Abschnitt zum Thema Nähe: „Wir möchten, gerade in Zeiten der Not, einander nah sein. Wir kennen Zuwendung als körperliche Nähe oder Berührung. Doch im Augenblick ist leider das Gegenteil richtig. Und das müssen wirklich alle begreifen: Im Moment ist nur Abstand Ausdruck von Fürsorge.“

Das ist schwer einzusehen, gerade als Kirchengemeinde. Aber es stimmt. Jeder Kontakt birgt das Risiko, sich selbst oder andere mit dem Virus anzustecken und die Epidemie zu verbreiten. Es kann passieren, dass auch bei uns Ärzte entscheiden müssen, wer die lebensnotwendige Behandlung erhält und wer nicht. Es kann passieren, dass auch bei uns Verstorbene ohne Angehörige bestattet werden müssen. Solche Szenarien kratzen an einem fundamentalen Wert unserer Gesellschaft: der unantastbaren Würde des Menschen. Und wir müssen alle dazu beitragen, dass es nicht dazu kommen wird.

Unsere Kirchengemeinde versteht sich als Ort der Begegnung. Begegnung zwischen Mensch und Gott sowie zwischen Menschen untereinander. Aber wir kennen auch Momente der Abwesenheit, gerade in der Passionszeit.

In einigen Kirchen unserer Gemeinde gibt es das Ritual, die Kreuzdarstellungen in der Passionszeit mit einem violetten Tuch zu verhängen.

Dahinter steckt der alte kirchliche Brauch, Kreuze, aber auch Jesusbilder und -figuren zu verhüllen. Die Liturgie wird im Laufe der Passionszeit immer weiter reduziert und an Karfreitag wird sogar der Altar leergeräumt.

Erklärungen dafür gibt es einige:

- Die Verhüllung ist ein Zeichen der Trauer. Die Kirche trauert um ihren Herrn und verbirgt ihr Gesicht;

- Die Verhüllung ist Zeichen der Buße. Es gibt Dinge, die zwischen uns und Gott stehen und die sich wie ein Schleier auf sein Zeichen legen;

- Gott hat auch verborgene Seiten. Es gibt auch bei Gott manches, das wir nicht verstehen und das sich unserer Wahrnehmung entzieht;

- Die zeitweise Verhüllung kann eine Hilfe sein, das Kreuz danach wieder neu wahrzunehmen und besser zu verstehen. Vieles in unserem Alltag nehmen wir gar nicht mehr richtig wahr, es ist selbstverständlich geworden. Erst, wenn es nicht mehr da ist, bemerken wir es wieder. So lenkt die Verhüllung des Kreuzes unsere Gedanken nicht auf das Tuch, sondern auf das Kreuz, nicht auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare im Leben.

Was auch immer die Verhüllung für Sie bedeutet – das Kreuz ist verhängt, aber es ist da. Gott ist da, auch wenn er nicht sichtbar ist. Er ist da und er ist bei uns, bei Ihnen, auch wenn wir ihn nicht immer spüren.

Das gilt auch für die Situation, in der wir uns befinden. Wir dürfen anderen nicht begegnen. Aber sie sind da. Ihre Kirche ist leider nicht zugänglich, aber sie ist da. Das Kreuz ist verhängt, aber es ist da und es wird auch wieder sichtbar und nahbar werden.

Wenn in der Kapelle in Höntrop im Ostergottesdienst die Kinder das Tuch herunterziehen und das große Altarfenster freigeben, dann fallen die Sonnenstrahlen in den Raum und der Glaube an Auferstehung erreicht unser Herz. Darauf freue ich mich in diesem Jahr besonders, auch wenn dieser Moment vielleicht erst im Mai oder Juni oder noch später sein wird.

Der Kommentator Stefan Kuzmany schreibt im Spiegel: „Diesmal ist ´Wir´ keine Lüge. Wir sind krank. Wir alle. Und alle, das sind diesmal nicht nur alle Deutschen, alle Arbeitnehmer oder Arbeitslosen oder Rentner, alle Rechten oder Linken, alle Alten oder Jungen, alle Frauen oder Männer oder Diverse. Wir, das sind diesmal und jetzt und bis auf Weiteres: alle Menschen. (…)

In diesen Tagen und Wochen und vielleicht Monaten der verordneten Einsamkeit können wir uns vielleicht die Zeit nehmen, darüber nachzudenken, was tatsächlich wichtig ist. Und wir können auch schon damit anfangen, anders zu leben.

Denn es ist nicht so, dass wir zur Untätigkeit verdammt daheim sitzen müssen (…).  Wir können versuchen, uns zu helfen. Die Einsamen und Labilen anrufen. Uns gegenseitig Mut machen. Nicht übermütig sein, und nicht verzweifeln. Kein Trotz, keine Party, kein Streit, keine unnötige Aufregung. Dafür ist später wieder Zeit. Werden wir erst einmal wieder gesund.“

Für einige von Ihnen ist das nicht so leicht, wie sich das anhört. Dann können wir vielleicht helfen. Auch wir Pfarrerinnen und Pfarrer sind ansprechbar. Rufen Sie uns an, wenn Sie Hilfe benötigen oder sprechen möchten.  Auf unserer Homepage www.e-ki-wa.de informieren wir Sie über Andachten und Gottesdienste im Fernsehen, Hörfunk und im Internet. Es ist geplant, Videos zum Mittagsgebet aus der Friedenskirche zu produzieren und ins Netz zu stellen. Wir wollen zu den Feiertagen Videoandachten aus unseren Kirchen vorbereiten und mit Ihnen gemeinsam auf diese Weise Gottesdienst feiern. Demnächst werden in unserer Stadt jeden Abend um 19 Uhr die Kirchenglocken läuten. Und wir bleiben im Gebet und mit unseren Segenswünschen miteinander verbunden.

Benedicere – der lateinische Begriff für „segnen“ bedeutet wortwörtlich: etwas Gutes sagen. Und so seien Sie alle gesegnet mit guten Wünschen und Gedanken.

Gott segne Dich und Du sollst ein Segen sein.

Im Namen des Pfarrteams Wattenscheid,

Ihr Pastor

Holger Dirks

Licht der Hoffnung

Wir laden Sie dazu ein, gemeinsam ein Zeichen der Verbundenheit zu setzen. Stellen Sie um 19.00 Uhr eine Kerze als Licht der Hoffnung ans Fenster. Währenddessen wird auch in der Kirche in Ihrer Nähe die Osterkerze entzündet.

 

Zum Geläut der Glocken beten wir in ökumenischer Gemeinschaft für unsere Familien und die Menschen in den Gemeinden in Wattenscheid, für unsere Stadt, unser Land und unsere Welt. Beim gemeinsamen Vaterunser wissen wir uns mit allen verbunden und von Gott gehalten.

Möge der lebendige Gott uns segnen, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

 

 

Eine Ökumenische Initiative der Evangelischen und Katholischen Gemeinden

Im Video: OSTERKERZE in der Versöhnungskirche in Bochum-Wattenscheid-Höntrop

 

 

Mittagsgebet zum Sonntag Judika 2020

 

 

Mittagsgebet zum Sonntag Okuli 2020

 

 

Mittagsgebet zum Sonntag Lätare 2020

 

 

Pfarrer Christian Meier Videobotschaft vom 21. März an die Gemeinde

Videobotschaft

WORT zum "nicht-alltäglichen Alltag" -- IMPULSE --

Beitrag von Christiane Makulski

„Wie geht es Dir“ hat mich letztens eine liebe Bekannte gefragt.Ganz spontan habe ich „Danke gut“ geantwortet. Je mehr ich über meine Antwort nachdachte, umso stärker wurde meineTraurigkeit. Denn ich stellte auf einmal fest, wie sehr mir der persönliche Kontakt zu den Menschen meiner Wahlfamilie fehlt.

Da fällt mir der Text von Hans- Joachim Eckstein “Gelassen auf Gott einlassen“ in die Hände. Mit seinen Worten zeigt er uns auf, dass wirnicht klammern, sondern loslassen sollen, uns nicht sorgen, sondern vertrauen, dass wir nicht versinken, sondern aufschauen und unsere Last bei dem Einen abladen, bei dem sie besser als bei uns aufgehoben sind. Diese Worte gefallen mir!

Jeden Abend um 19.00 Uhr wenn die Glocken unserer Kirchen läuten, lese ich diesen Text und im Anschluss bete ich das Vater Unser. Und es tut mir gut, zu wissen, dass ich genau in diesem Moment mit den lieben Menschen meiner Wahlfamilie im Geist und in Gott verbunden bin.

Darauf vertraue ich und es tröstet mich in diesen einsamen Momenten.

Das wünsche ich Ihnen von Herzen, dass Sie die Verbunden- heit mit Ihren Herzensmenschen in dieser verrückten Zeit spüren und wissen, ich bin nicht allein. Bis wir uns Wieder- sehen, seien Sie behütet und bleiben Sie gesund.

 

Herzlichst, Ihre

Christiane Makulski

 

Prädikantin in der Evangelischen

Kirchengemeinde Wattenscheid.

Beitrag von Hans-Werner Thönnes

Alltäglich ist zurzeit nichts. Ich habe das Gefühl, jeden Tag muss ich neu erfinden. Die Nachrichten am Abend sagen mir, wie es um Deutschland und die Welt steht. Für meine kleine Alltagswelt muss ich dann sehen, was das bedeutet: Mundschutz tragen? Abstand halten? Handschuhe anziehen? Hände desinfizieren? Und immer wieder Hände waschen, man weiß ja nie! Vielleicht ist das das Schlimmste: die Verunsicherung, die über allem wie eine dunkle Wolke hängt. Niemand kann sagen, ob wir alles richtigmachen. Keiner weiß, was die nächsten Tage bringen werden. Die selbstverständlichsten Alltagsdinge bekommen mit einem Mal ein dickes Fragezeichen. Darf ich das noch? Geht das so? Gefährde ich niemanden, auch mich selbst nicht? Alles ist fragwürdig geworden, kein Kontakt ist mehr selbstverständlich. Allgemeine Verunsicherung, schwer auszuhalten!Jeden Abend stelle ich um 19.00h zusammen mit vielen Christinnen und Christen in Wattenscheid und sicher auch mit vielen anders glaubenden oder auch ungläubigen Menschen ein Kerzenlicht in mein Fenster: ich will daran erinnern, dass wir miteinander verbunden bleiben: Nachbarn, Freunde, Gemeindemitglieder. Ich will sagen, wie sehr ich die Menschen schätze, die in diesen Tagen ihre alltägliche Arbeit tun: im Lebensmittelgeschäft, im Krankenhaus, in der häuslichen Pflege, in aufmerksamer Sorge um Alte und Kranke, die zu Hause Hilfe brauchen. So viele tun unauffällig das Notwendige! Das trägt und ist verlässlich und findet meinen Respekt und Dank. Ich bete dann und bitte Gott, uns und diese Welt zu bewahren.

 

Ihr Pastor Hans-Werner Thönnes

 

Pastor Dr. Hans-Werner ThönnesSt. Marien und St. Maria Magdalena mit Theresia Tel.:02327.9746332e-Mail: hans-werner.thoennes@bistum-essen.de

 

Beitrag von Anke Wolf

Liebe Leserinnen und Leser,

vor einigen Tagen habe ich eine nette Mail von einem lieben Bekannten, Tim, bekommen. Tim hatte eine Fotokarte mit einer schön aufgeblühten Frühlingsblume an die Mail angehängt. Dabei steht: „Das einzige, was in diesen Zeiten absolut ansteckend sein sollte, ist … dein Lächeln!“

Einen Moment lang habe ich gestutzt – und dann kam das Lächeln. Ich musste nicht darüber nachdenken, ich habe es nicht gemacht, es ist einfach gekommen und hat sich frisch und fröhlich in mir breitgemacht. Und mit dem Lächeln wohltuende Entspannung. An dem, was sich in diesem Moment alles in meinem Körper gelöst hat, habe ich gespürt, wie angespannt ich vorher war.  

Ein Lächeln kann Wunder wirken! Vielleicht ist das Lachen uns ja deshalb angeboren? Schon ein einziges Lächeln ist eine wahre Frischekur für Körper und Seele, verbessert Durchblutung und Immunabwehr, regt Gehirn und Stoffwechsel an, vermindert die Produktion von Stresshormonen und setzt Glückshormone frei.

Tims Mail hat mich daran erinnert, das Lächeln nicht zu vergessen, auch nicht und gerade nicht in Corona-Zeiten. Seitdem lächle ich wieder mehr – aus einer inneren Freude heraus, die ich als Geschenk empfinde, und in dem Wissen, dass Lächeln verändernde Kraft hat. Ich lächle Menschen zu, die ich beim Spaziergang treffe, beim Einkaufen oder wo auch immer, auch wenn ich sie gar nicht kenne. Das Lächeln überwindet den gebotenen Abstand mühelos.

Und ich spüre, dass es nicht nur mir guttut.

 

Anke Wolf, Gemeindereferentin

Beitrag von Ralf Tietmeyer

 

Fantasie

Eine Freundin hat mir einen YouTube-Link geschickt. Es geht um eine Aufführung des Chors der Gefangenen aus der Oper Nabucco von Verdi, es singt ein Opernchor aus Rom. Zunächst ist ein Text zu den aktuellen Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Italien zu lesen, dann folgen Probenszenen.

Plötzlich ändert sich die Szenerie: Der Dirigent steht im Wohnzimmer vor seinem Klavier - und dirigiert. Dann werden mehr und mehr Chormitglieder gezeigt: Sie singen - zu Hause! Alle haben offenbar Videos von sich aufgenommen, die dann zusammengeschnitten worden sind. So ist ein virtuelles Chorwerk entstanden, bei dem alle allein und doch gemeinsam singen.

Gewidmet ist diese Aufnahme der inoffiziellen Nationalhymne Italiens den Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften, die den an Covid-19 erkrankten Menschen in Italien zur Seite stehen. Man muss nicht Opernfan sein, um von diesem Video berührt zu werden. Sie finden dieses und ähnliche Beispiele, wenn Sie bei YouTube 'coro virtuale' (virtueller Chor) eingeben.

Es ist großartig, was Menschen in dieser Krise an Fantasie entwickeln, um das Leben erträglicher zu gestalten. Eine arbeitslose Schneiderin hat eine Videoanleitung erstellt, wie man Knöpfe selbst wieder annäht, weil die Änderungsschneiderei geschlossen ist.

Menschen stellen auch in Wattenscheid ihre Zeit zur Verfügung, um für besonders gefährdete Menschen die tägliche Versorgung sicherzustellen. Es gibt Verabredungen, abends auf den Balkonen zu singen und zu tanzen. Und viele Menschen stellen abends um sieben eine Kerze ins Fenster und beten - allein und doch gemeinsam. Fantasie ist ein Motor der Mitmenschlichkeit!

Ralf Tietmeyer, Seelsorger am Kolumbarium St. Pius

Beitrag von Holger Dirks

Sitzen Sie zurzeit auch so häufig vor einem Bildschirm? Morgens die aktuellen Nachrichten auf dem Handy. Dann eine Videokonferenz mit den Kolleginnen und Kollegen oder ein Chat und abends die neue Folge der Lieblingsserie im Fernsehen. Leben im 16:9 Format.

Unser Alltag hat einen Rahmen bekommen. Das kann Menschen auf Dauer krank machen. Nicht ohne Grund sind die Begriffe „Enge“ und „Angst“ sprachlich miteinander verwandt. Angst kann Menschen einengen und begrenzen.

Weite ist der Anfang von „Weiter geht´s“

Die Psalmen der Bibel nehmen in poetischer Sprache und Bildern die Erfahrungen von Menschen in Bedrängnissen und Ängsten auf, aber auch ihre Hoffnungen und die Erkenntnis: Gott lässt uns nicht im Stich.

In Psalm 18 Vers 20 heißt es: „Gott führt mich hinaus ins Weite“. Der Beter hat die Erfahrung gemacht, dass er nicht in der Enge und Bedrängnis bleibt. Der Mensch, der Gott vertraut, weitet seinen Blick. Diese Weite führt heraus aus dem ewigen Kreisen um sich selbst. Sie macht es möglich, auch die Anderen zu sehen. Das ist nach christlicher Überzeugung der Kern der menschlichen Freiheit.

Gott stellt unsere Füße auf weiten Raum

Sich ins Weite führen zu lassen, ist nicht so einfach in diesen biestigen Zeiten. Mein Gottvertrauen hilft mir, die Hoffnung nicht zu verlieren. Der Himmel bleibt weit, auch wenn ein Dach dazwischen hängt oder ein Bildschirm.

In einem sehr schönen Segenslied heißt es: Segne uns mit der Weite des Himmels, segne uns mit der Wärme der Sonne, segne uns mit der Frische des Wassers, himmlischer Vater, segne uns.

So bleiben Sie gesegnet.
Ihr Pastor Holger Dirks

 

Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Wattenscheid
02327 / 903 996
holger.dirks@kk-ekvw.de


Beitrag von Elmar Linzner

Geistliches Wort – Regenbogen

Liebe Leserinnen und Leser,

Es ist ein ungemütlicher Tag mit „Sauwetter“. Draußen wechseln Starkregen und heftige Windböen ab. Trocken schaffe ich es nicht in die Garage! Als ich losfahre, rüttelt der Wind heftig an meinem Wagen. Die Atmosphäre ist richtig unheimlich.

Plötzlich reißt die Wolkendecke auf und die Sonne bricht sich bahn. Ein wunderschöner Regenbogen erscheint am Himmel und steht über dem Kruppwald sowie der Herz Mariä Kirche. Ich fahre gleichsam in ihn hinein.

Die Liedzeile „Da berühren sich Himmel und Erde“ geht mir durch den Kopf. Ein wunderschönes Naturereignis und für mich ein beeindruckendes Bild des Trostes, gerade jetzt in der schweren Zeit der Coronakrise. Gottes Bund steht, er hält auch weiter zu uns und bleibt seinen Verheißungen treu. Er will das Leben, nicht Tod und Vernichtung. Halten wir zu ihm und an ihm fest!

Im Symbol des Regenbogens feiert unsere Gemeinde Herz Mariä in diesem Jahr Erstkommunion. Sie ist zwar verschoben und ein neuer Termin steht noch nicht fest  (2. Jahreshälfte), aber Gottes Liebe ist nicht aufgehoben, sondern immer ein Angebot für meinen Alltag. Jetzt haben wir mehr Zeit für unsere „Herzensbildung“. Nutzen wir sie. Das lateinische Wort für Herz „cor“ ist interessanterweise gerade in aller Munde...

Lesetipp: Die Noach – Erzählung im ersten Buch der Bibel „Genesis“ Kapitel 6 – 9.

Alles Liebe und Gute, bleiben Sie behütet.

 

Elmar Linzner, Pastor

 

Herz Mariä Wattenscheid-Günnigfeld

Pfarrei St. Gertrud von Brabant

20.03.2020 Corona:Videobotschaft von Präses Annette Kurschus youtube video

Bekanntgabe des Wahlergebnisses Presbyterwahl vom 01.03.2020

 

 

SONNTAG, 8. MÄRZ 2020, 11 UHR: VATER und KIND TAG - AUF SCHALKE -- Gemeindezentrum Verssöhnungskirche, Preins Feld8 (44869 BO-Wattenscheid) und SCHALKE-ARENA GELSENKIRCHEN

 
Treffpunkt:  Sonntag, 8. März 2020, 11.00 Uhr  Gottesdienst für Groß und Klein mit Tauferinnerung

>>>>  bitte Taufkerze mitbringen, falls vorhanden!  <<<<<

Verpflegung:  Gemeinsames Mittagessen im Gemeindezentrum  Buffet: jede Familie bringt etwas mit!

Programm: Anschließend Fahrt in Fahrgemeinschaften zum Stadion  >>> Abschluss um ca. 16.30 Uhr dort

Kosten (Führung durch Stadionpfarrer) 5 Euro / Familie (Bezahlung vor Ort)

Die Anmeldung per Email ist erforderlich bis zum 27. Februar!

 
Herzliche Grüße
Ihr/Euer Pastor Uwe Gerstenkorn.


 

PS: Bitte schon mal vormerken:
Termine für den Väter-Stammtisch im Jugendheim, Emilstraße 6 um 20.00 Uhr
27.02. / 17.03. / 22.04. (mit Gefängnispfarrer Burghard Boyke/ Krümmede Bochum) / 13.05. (Vortreffen Vater-Kind-Wochenende)
Vater-Kind-Wochenende: 11.-14.06. (Anmeldung ab 08.03. - Infos werden an diesem Tag verschickt!)
Gemeindefest rund um die Versöhnungskirche in Preins Feld: 21. Juni - 11.00 - 18.00 Uhr
 

SAMSTAG, 7. MÄRZ 2020; 16 UHR: ALADIN KOMMT INS WICHERNHAUS GÜNNIGFELD -- WICHERNHAUS GÜNNIGFELD, PARKALLEE 20, 44866 BO-WATTENSCHEID-GÜNNIGFELD

 „Children of Peace“- die Musicalgruppe der Gemeinde unter der Leitung von Ute Dahlke, entführt am Samstag, 7. März 2020 ihr Publikum in eine Welt voller Geheimnisse, Wunder und Zauberei entführen.

Dazu bringen die sechzehn JungdarstellerInnen mit dem Stück „Aladin und die Wunderlampe“ den Orient nach Günnigfeld!
An dem unterhaltsamen Musicalnachmittag werden auch Kaffee und Kuchen, Waffeln und Kaltgetränke
geboten.
Karten können für 5 Euro im Vorverkauf im Günnigfelder Reisebüro oder im Büro des Wichernhuas oder an der Tageskasse erworben werden.

FREITAG, 6. MÄRZ 2020; 16 UHR: "STEH AUF UND GEH" WELTGEBETSTAG --- Propsteikirche, Auf der Kirchenburg 2, 44866 BO-WATTENSCHEID

 

Steh auf und geh

2020 kommt der Weltgebetstag aus dem südafrikanischen Land Simbabwe.

„Ich würde ja gerne, aber…“ Wer kennt diesen oder ähnliche Sätze nicht? Doch damit ist es bald vorbei, denn Frauen aus Simbabwe laden ein, über solche Ausreden nachzudenken: beim Weltgebetstag am 06. März 2020.

Frauen aus Simbabwe haben für den Weltgebetstag 2020 den Bibeltext aus Johannes 5 zur Heilung eines Kranken ausgelegt: „Steh auf! Nimm deine Matte und geh!“, sagt Jesus darin zu einem Kranken. In ihrem Weltgebetstags-Gottesdienst lassen uns die Simbabwerinnen erfahren: Diese Aufforderung gilt allen. Gott öffnet damit Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung.

Die Autorinnen des Weltgebetstags 2020 wissen wovon sie schreiben, denn ihre Situation in dem krisengeplagten Land im südlichen Afrika ist alles andere als gut. Überteuerte Lebensmittel, Benzinpreise in unermesslichen Höhen und steigende Inflation sind für sie Alltag und nur einige der Schwierigkeiten, die sie zu bewältigen haben.

Die Gründe für den Zusammenbruch der Wirtschaft sind jahrelange Korruption und Misswirtschaft und vom Internationalen Währungsfonds auferlegte aber verfehlte Reformen. Bodenschätze könnten Simbabwe reich machen, doch davon profitieren andere.

Dass Menschen in Simbabwe aufstehen und für ihre Rechte kämpfen, ist nicht neu: Viele Jahre kämpfte die Bevölkerung für die Unabhängigkeit von Großbritannien, bis sie das Ziel 1980 erreichten. Doch der erste schwarze Präsident, Robert Mugabe, regierte das Land 37 Jahre und zunehmend autoritär.

Noch heute sind Frauen benachteiligt. Oft werden sie nach dem Tod ihres Mannes von dessen Familie vertrieben, weil sie nach traditionellem Recht keinen Anspruch auf das Erbe haben, auch wenn die staatlichen Gesetze das mittlerweile vorsehen.

Die Frauen aus Simbabwe haben verstanden, dass Jesu Aufforderung allen gilt und nehmen jeden Tag ihre Matte und gehen. Mit seiner Projektarbeit unterstützt der Weltgebetstag Frauen und Mädchen weltweit in ihrem Engagement: Zum Beispiel in Simbabwe, wo Mädchen und Frauen den Umgang mit sozialen Medien einüben, um ihrer Stimme Gehör zu verschaffen; mit einer Kampagne in Mali, die für den Schulbesuch von Mädchen wirbt. Oder mit der Organisation von Wasserschutzgebieten in El Salvador, verbunden mit Lobbyarbeit zum Menschenrecht auf Wasser.

Zusätzlich möchte der Weltgebetstag das hochverschuldete Simbabwe durch eine teilweise Entschuldung entlasten. Deshalb richtet sich der Weltgebetstag, zusammen mit seinen Mitgliedsorganisationen, dem Bündnis erlassjahr.de und anderen mit einer Unterschriftenaktion an die Bundesregierung. Das Geld soll Simbabwe stattdessen in Gesundheitsprogramme investieren, die der Bevölkerung zugutekommen. Unterschriften sind auf einer Unterschriftenliste am Weltgebetstag oder online (www.weltgebetstag.de/aktionen) möglich.

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit über 100 Jahren für den Weltgebetstag und machen sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Alleine in Deutschland besuchen am 06. März 2020 hunderttausende Menschen die Gottesdienste

 

 

SONNTAG, 1. MÄRZ 2020, 10.30-17.00 UHR: Wahl unseres Presbyteriums

Terminablauf Gemeindezentrum Alte Kirche 1. März 2020

 

10:30 Uhr:                Öffnung des Wahllokals

Im Foyer: Imbiss, Cafeteria, Eine-Welt-Stand
Im großen Saal: Minigolf, Vier gewinnt, Mandalas malen, ...

11 Uhr:                      Gottesdienst

12:30-13:15 Uhr:     Favourite Things, Akustik-Trio

 

14-15 Uhr                 Schlag den Pastor! (Wer wahlberechtigt ist und

Frank Dressler im Kickern schlägt -zwei Gewinnsätze

bis Zehn-, erhält einen Essensgutschein für Baseburger

oder Marios La Piazza!)

 

15:00 – 15:45 Uhr:  Führung "Die Geschichte der Ev. Gemeinde in WAT

und die Alte Kirche", mit Erhard Salewski/Heimat- und

Bürgerverein Wattenscheid - AK Stadtgeschichte

 (Start im Foyer, Abschluss in der Kirche)

 

15:45-16:30 Uhr:      Favourite Things, Akustik-Trio

 

16:30-17:15 Uhr:      Offenes Singen (mit Holger Dirks)

 

16:30-17:15 Uhr:      Schlag den Pastor! Teil 2

 

17 Uhr:                        endet die Stimmabgabe, anschl. öffentliche

  Auszählung und Bekanntgabe des Wahlergebnisses

EVA Sonderausgabe

Rückblick

DONNERSTAG, 20. FEBRUAR, 16.30 UHR: BINGO im Stadttteil-Café-Leithe -- Gemeindezentrum Kreuzkirche, Gelsenkirchener Str. 3, 44866

 

 

Friedenskirche, 16. Februar 2020, 18 Uhr: JUGENDGOTTESDIENST, TIME TO WONDER on tour

Pfarrer Holger Dirks und Team

 

 

 

14.02.20 AUGENBLICK MAL. Ein Gottesdienst für alle, die lieben

Ein Angebot der evangelischen und katholischen Kirche in BOCHUM-WATTENSCHEID.

 

ÖKUMENISCHER GOTTESDIENST mit UWE GERSTENKORN und MAXIMAILIAN STROZYK

 

 

 

FREITAG, 14. FEBRUAR 2020: AUSSTELLUNG -EDVARD MUNCK– gesehen von Karl Ove Knausgård --- K 20 Düsseldorf (mit Führung)

Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
K 20
Grabbeplatz 5
40213 Düsseldorf

MITTWOCH, 5. FEBRUAR, 19.30 UHR: FeierAbendSingen -- Gemeindezentrum Alte Kirche, Alter Markt 5, 44866 BO-WATTENSCHEID

 

 

BINGO im Stadttteil-Café-Leithe, DONNERSTAG, 30. JANUAR, 16.30 UHR -- Gemeindezentrum Kreuzkirche, Gelsenkirchener Str. 3, 44866 BO-WATTENSCHEID

 

 

ABENDGOTTESDIENST MIT AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG "KLEINE WELTEN, REISE-IMPRESSIONEN IN 360 GRAD" von GERO HELM und CHRISTIAN LINNERT, 26. JANUAR 2020, 18 Uhr FRIEDENSKIRCHE

 

 

 

 

DIE GÜNNIGFELDER THEATERGRUPPE PRÄSENTIERT:ROBIN HOOD, SAMSTAG, 25. JANUAR, 15 UHR -- Wichernhaus Günnigfeld, Parkallee 20, 44866 BO-WATTENSCHEID - Die Günnigfelder Theatergruppe präsentiert das Theaterstück in der Fassung von Fionna Kessler

Theaterstück für Jung und Alt in 2 Akten von Fionna Kessler

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von dem Rächer der Armen und Unterdrückten? Von dem
Mann, der ganz in grün gekleidet mit seinen Männern im Wald lebt? Von dem besten
Bogenschützen ganz Englands, vielleicht sogar der ganzen Welt? Gemeint ist natürlich Robin
Hood, der mit seinen Freunden, dem großen Little John und dem Mönch Bruder Tuck gegen
die Herrschaft von Prinz Johann rebelliert. Der hat nämlich den Thron seines Bruders
übernommen, während der im Krieg ist, und die ganze englische Bevölkerung verarmt
aufgrund seiner hohen Steuern. Aber zum Glück ist Robin Hood ja da, der von den Reichen
stiehlt und es den Armen gibt. Doch Johann und der fiese Sheriff von Nottingham planen
schon, Robin Hood in eine Falle zu locken. Mit Hilfe eines Bogenschießens soll dieses
Vorhaben gelingen…

Ein Theaterstück für klein und groß, bei dem es viel zu lachen gibt. So führt nämlich der
Dichter Walter von dem Versgedicht durch die mittelalterliche Welt und sorgt mit seiner
kleinen Reimschwäche dafür, dass die kleine Helden unter den Zuschauern auch etwas zu tun
haben. Die Spannung kommt nicht zu kurz, wenn Robin und seine Kameraden gegen die
Schergen des Prinzen kämpfen müssen. Und nicht zu vergessen die schöne Maid Marian, die
schon ein Auge auf den Bogenschützen aus dem Sherwood Forest geworfen hat…

Vorverkaufsstellen:

Gemeindebüro, Alter Markt 5  / Buchhandlung van Kempen, Saarlandstr. 7  /

Günnigfelder Reisebüro, Günnigfelder Str. 95 / Bei Mitgliedern der Theatergruppe

AUFSTAND oder AUSSTERBEN? Ein VORTRAG über KLIMAKRISE...... , DONNERSTAG, 23. JANUAR, 19 UHR -- ALTE KIRCHE, ALter Markt 5, 44866 BO-WATTENSCHEID

EIN VORTAG ÜBER KLIMAKRISE, ÖKOLOGISCHEN KOLLAPS UND ZIVILEN UNGEHORSAM. REFERENT: DR. NORMAN SCHUMANN

 

Info zu "Extinction Rebellion" (kurz XR) auf Homepage

Info zu HP:  MITTEN-DRIN

DIE GÜNNIGFELDER THEATERGRUPPE PRÄSENTIERT: ROBIN HOOD, SONNTAG, 19. JANUAR, 15 UHR -- Wichernhaus Günnigfeld, Parkallee 20, 44866 BO-WATTENSCHEID - Die Günnigfelder Theatergruppe präsentiert das Theaterstück in der Fassung von Fionna Kessler

Theaterstück für Jung und Alt in 2 Akten von Fionna Kessler

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von dem Rächer der Armen und Unterdrückten? Von dem
Mann, der ganz in grün gekleidet mit seinen Männern im Wald lebt? Von dem besten
Bogenschützen ganz Englands, vielleicht sogar der ganzen Welt? Gemeint ist natürlich Robin
Hood, der mit seinen Freunden, dem großen Little John und dem Mönch Bruder Tuck gegen
die Herrschaft von Prinz Johann rebelliert. Der hat nämlich den Thron seines Bruders
übernommen, während der im Krieg ist, und die ganze englische Bevölkerung verarmt
aufgrund seiner hohen Steuern. Aber zum Glück ist Robin Hood ja da, der von den Reichen
stiehlt und es den Armen gibt. Doch Johann und der fiese Sheriff von Nottingham planen
schon, Robin Hood in eine Falle zu locken. Mit Hilfe eines Bogenschießens soll dieses
Vorhaben gelingen…

Ein Theaterstück für klein und groß, bei dem es viel zu lachen gibt. So führt nämlich der
Dichter Walter von dem Versgedicht durch die mittelalterliche Welt und sorgt mit seiner
kleinen Reimschwäche dafür, dass die kleine Helden unter den Zuschauern auch etwas zu tun
haben. Die Spannung kommt nicht zu kurz, wenn Robin und seine Kameraden gegen die
Schergen des Prinzen kämpfen müssen. Und nicht zu vergessen die schöne Maid Marian, die
schon ein Auge auf den Bogenschützen aus dem Sherwood Forest geworfen hat…

Vorverkaufsstellen:

Gemeindebüro, Alter Markt 5  / Buchhandlung van Kempen, Saarlandstr. 7  /

Günnigfelder Reisebüro, Günnigfelder Str. 95 / Bei Mitgliedern der Theatergruppe

BÜCHERBÖRSE/KREUZKIRCHE, SONNTAG, 19. JANUAR bis 15. MÄRZ 2020 -- Kreuzkirche, Gelsenkirchener Straße 3, 44866 BO-WATTENSCHEID

 

 

Minigottesdienst - Christuskirche - 19. Januar 2020

 

 

 

ORGEL // KINO - FRIEDENSKIRCHE, Stummfilm und Orgelimprovisation, FREITAG, 17. JANUAR 2020, 20 UHR -- Friedenskirche, Hochstr. 2, 44866 BO-WATTENSCHEID

 KINOKONZERT Stummfilm und Orgelimprovisation


„Der Galiläer“ ist einer der ersten großen deutschen Passionsfilme der Stummfilmära aus dem 1921. Es ist ein farbig viragierter Stummfilm des Regisseurs Dimitri Bochowetzki. Sein Titel bezieht sich auf Galiläa als Geburtsort Jesu.

Angelehnt an Passionsspiele werden Szenen aus dem Leben und Sterben Jesu Christi gezeigt, darunter der Einzug Jesu in Jerusalem, das Abendmahl, die Gefangennahme, die Verurteilung und Kreuzigung.

Der Film wurde in den 90er Jahren im Bundesarchiv wiederentdeckt und in minutiöser Kleinarbeit rekonstruiert. Ein über 70 Jahre verschollenes Kleinod des religiösen Films steht in restaurierter Fassung zur Verfügung.


Musikalisch begleitet wird der Film von Frédéric Blanc mit Improvisationen an der Orgel der Friedenskirche. Früher gab es in den Kinosälen Orgeln, an denen die Filme musikalisch begleitet wurden. Dies findet nun in der Kirche statt.

Frédéric Blanc ist Organist der Pfarrkirche Note Dame d’Auteuil in Paris.

Er ist einer der herausragenden Improvisatoren der Gegenwart.

AusZeit - Kolumbarium St. Pius - 15. Januar 2020

ANGEBOT, in der Gruppe im Schweigen zu beten und auf Gottes Wort zu hören

Mittwoch, 15. Januar 2020,  19.00 bis 21.00 Uhr

Kolumbarium St. Pius,  An St. Pius 2, 44866 BO-Wattenscheid