Ausgangslage

Die Kirchen in Deutschland stecken mitten in großen Umformungs-prozessen. Immer mehr Gemeinden schließen sich zusammen. Immer mehr kirchliche Gebäude werden aufgegeben und einer neuen Nutzung zugeführt. Auch Wattenscheid ist davon betroffen. 2017 haben sich die ehemaligen Gemeinden Höntrop, Günnigfeld, Leithe und Wattenscheid-Mitte zur Evangelischen Kirchengemeinde Watten-scheid (kurz ekiwa) zusammengeschlossen.

 

Die Kreuzkirche in Leithe, das Ludwig-Steil-Haus in der Südfeldmark und das Gemeindehaus Emilstraße in Höntrop wurden bereits aufge-geben. Dieser Konsolidierungsprozess ist aber nicht abgeschlossen.

 

Auf dieser Seite wollen wir in loser Folge über diese Veränderungsprozesse berichten.

 

Im Rahmen des Prozesses hat das Presbyterium nun ein Konzept für die Gebäudeentwicklung der ekiwa bis 2040 vorgelegt.

Gebäudestrategie 2040

Die Gemeinde stand vor der Frage, welche Gebäude sollen erhalten und welche aufgegeben werden. Neben den finanziellen Aspekten, wurden der Erhalt des kirchlichen Lebens, die Erreichbarkeit von Gottesdienststätten und Gemeindezentren, der Zustand der Gebäude und die Vermarktbarkeit von Gebäuden in die Entscheidungsfindung mit einbezogen.

 

Das Ergebnis sieht nun folgendermaßen aus:

Kirchen 2026

Wir haben Stand Frühjahr 2026 5 aktive Kirchen:

 

Christuskirche in Günnigfeld, Alte Kirche und Friedenskirche in Wattenscheid Mitte, die Kapelle an der Höntroper Straße und die Versöhnungskirche in Höntrop.

 

Außerdem besitzt die Kirchengemeinde einen Friedhof an der Westenfelder Straße mit einer Friedhofskapelle, der Johanneskapelle.

Karte mit dem Stadtbezirk Wattenscheid. und den ungefähren Grenzen der Evagelischen Kirchengemeinde Wattenscheid. Die Gotteshäuser sind markiert.

Gemeindezentren 2026

Dazu kommen 3 aktive Gemeindezentren in Günnigfeld, Wattenscheid-Mitte und Höntrop. Das Gemeindezentrum in Leithe wurde aufgege-ben und das Ludwig-Steil-Haus mittlerweile abgerissen.




In diesen Gebäuden findet unser kirchliches Leben statt:

Gottesdienste, Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen, Frauenhilfen, Seniorenkreise, Konfirmandengruppen, Jugendgruppen, Selbsthilfe-gruppen sind Beispiele für die vielfältige Nutzung unserer Gebäude.

Gebäudestrategie 2040

2027 wird es nur noch 3 aktive Gottesdienststätten geben: Christuskirche im Norden, Alte Kirche in der Mitte und Kapelle oder Versöhnungskirche im Süden.

 

 

 

 1. Schritt bis 2027

Die Gemeindezentren sollen im Ganzen oder in Teilen dauerhaft vermietet werden, sodass Mieten und Kostenbeteiligungen die Kosten der Gebäude decken. Wenn es nicht anders geht, sollen sie verkauft werden. Dabei wird angestrebt, zumindest in Teilen die Gebäude weiter nutzen zu können.

Gebäudestrategie 2040
Ziel

2040 soll es nur noch die Alte Kirche als aktive Gottesdienststätte geben. Die kirchliche Arbeit soll auf das Gemeindezentrum an der Alten Kirche konzentriert werden.

 

Die überzähligen Kirchen sollen verkauft werden.

 

Der Friedhof mit der darauf befindlichen Johanneskapelle bleibt erhalten.